#makethedifference - Eine Geschichte über den Werdegang interessanter Persönlichkeiten: Sarah Luger

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Nach der erfolgreichen Bayernligasaison erlitt Sarah Luger alias „Tabaluga“ einen schweren Schicksalsschlag. Sie riss sich ihr Kreuzband und musste somit erstmal auf Fußball verzichten. Nach einem Jahr mit Reha und Krankengymnastik kämpft sich Sarah nun wieder zurück ins Team.  Ihr Weg zurück zu alter Stärke und Einiges mehr jetzt im Interview…

 

 

 

Die Bayernligasaison 14/15 war etwas ganz besonderes. Wie hast du sie erlebt? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

-       Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich finde diese Zeit hat uns als Team noch mehr zusammen gebracht, jeder Gegner war eine neue Herausforderung wir haben immer so gut es ging alles gegeben und als Team gut mithalten zu können war ein sehr schönes Gefühl. Mir wird diese Zeit immer in Erinnerung bleiben, es war toll, dass wir viel herumgekommen sind. Jeder Sieg war besonders, ich finde das „Kampfspiel“ daheim gegen Hof war sehr intensiv und umso schöner ist es dann, dass die Punkte an uns gegangen sind. Aber vor allem war der Sieg gegen den FC Bayern München in der Säbener Straße ein großes Highlight.

Welche besonderen Charaktere trafen im Team zusammen? Wie gestaltete sich der Umgang mit den Anderen aus deinem Team?

-       Es war unterschiedlich manche waren eher zurückhaltend und die anderen hatten eher die Führungsrolle, wir sind aber immer gut miteinander ausgekommen und wir verstehen uns auch untereinander echt gut. Umso schwerer war auch dann der Wechsel von Anna, Alina Terry und Jana.

Welche Stellung hast du im Team eingenommen?

-       Ich versteh mich mit allen gut auch den Spitznamen „Tabaluga“ hab ich meinem Team zu verdanken. Ich war eher der Außenbahnflitzer, es hat jemand geschrien, meistens Anna Madl,  „Taba lauf“ und ab ging die Post, aber natürlich auch verteidigen, flanken und die Bälle verteilen.

Wie ist es bei dir nach dieser Saison weitergegangen?

-       Durch meine Verletzung habe ich erst mal lange pausiert, da ging erstmal nichts mit Fußball. Jetzt bin ich aber in unserer Damenabteilung tätig.

Durch deinen Kreuzbandriss war es dir lange Zeit nicht möglich Fußball zu spielen? Wie hat es dir damit ergangen? Wie verlief die Genesung? Wie fühlt es sich an langsam wieder ins Team zurückzukehren?

-       Als ich erfahren habe, dass mein Kreuzband gerissen ist und auch ein paar andere Bänder verletzt worden sind, war es für mich persönlich sehr schwer damit umzugehen. Ich wusste in diesem Moment nicht wirklich was ich denken sollte, außer dass vieles auf mich zukommen wird. Ich habe schon von vielen gehört, dass so eine Verletzung lange dauern wird bis es wieder gut ist, doch kleine Fortschritte haben mir gezeigt dass es weiter geht und dass man nicht aufgeben darf. Außerdem braucht man sehr viel Geduld, Geduld und Geduld, die ich anfangs leider nicht hatte.

Dank der Hilfe meiner Familie, meiner Freunde und auch die Hilfe meiner Trainer, die mir immer gutes zugeredet haben und mich aufgebaut haben, hab ich das alles letztendlich denk ich mal ganz gut hinbekommen. Wie ich es schon ahnte hat die Genesung sehr lange gedauert, viel Krankengymnastik, Krafttraining und eine Reha hatte ich bestritten. Mittlerweile ist es schon wieder 1 Jahr her und mein Knie hat das alles sehr gut gemeistert. Dieses Gefühl nach so einer langen Zeit wieder mit meinem Team auf dem Platz stehen zu können ist sehr schön, es hat mir gefehlt und Ich bin sehr glücklich darüber, wieder dabei sein zu können. Im April 2017 werde ich dann auch endlich mein erstes offizielles Punktespiel bestreiten. Den Rückschlag erkennt man jedoch leider und es ist auch noch viel Arbeit diese Leistung wieder bringen zu können, auch wieder richtig rein zu finden wird noch dauern, aber dazu bin ich bereit. In der Verletzungsphase war es eher so ein Einzelkampf, da gefällt mir das Kämpfen mit dem Team schon sehr viel besser. Auf diese Zeit freu ich mich schon wieder sehr!

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

-       Meine Pläne sind ganz klar, Gesund und fit zu bleiben und dass wir als Team noch viel zusammen erreichen und meistern werden.

 Wie hast du dich seitdem persönlich weiterentwickelt?

-       Ich habe viel Selbstbewusstsein gewonnen, auch dass man immer weiter machen muss bis man am Ziel angekommen ist habe ich gelernt. Außerdem bin ich mental um einiges stärker geworden, da vieles einfach nur Kopfsache ist.

 Was ist das Besondere am Frauen- und Mädchenfußball?

-       Dass es immer mehr Mädchen gibt die Fußball spielen wollen und sich auch dafür interessieren. Es wird auch immer mehr von „allen“ akzeptiert, wir Mädchen können auch auf einem hohen Niveau mithalten und überhaupt in höherklassigen Ligen Fußball spielen, ohne dass wir uns blamieren müssen. Man findet viele Freunde, es ist außerdem ein sehr guter Ausgleich zum Alltag.


   

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