Trainingslager der U19 in Italien: Tag 2

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Dass Strand und Sonne nicht immer zwangsläufig zusammengehören und dass Verlierer eines Trainings-Abschlussspiels nicht nur den Schaden, sondern in der Regel auch den Spott haben, das waren zwei Lehren, die unsere U19 an Tag zwei des Italien-Trainingslagers ziehen musste:

 

Der Tag begann mit einem ausgiebigem Frühstück und einer recht intensiven Trainingseinheit, in der neben dem Schwerpunkt Passgenauigkeit bei einem 2:2-Turnier um jeden Ball gekämpft wurde. Während sich die vier besten Teams einen Frühstücksservice und diverse Belohnungen durch ihre Kameraden erspielen konnten, mussten sich die beiden Schlusslicht-Teams noch einer besonderen Torschussübung unterziehen: 4 aufeinanderfolgende Purzelbäume plus 30 schnelle Drehungen im Blindflug um die eigene Achse sorgten für den ein oder anderen doch recht kuriosen Torabschluss, der definitiv nicht auf einen etwas längeren Vorabend zurückzuführen war – obwohl dies teilweise so aussah ;)

Nach dem Mittagessen folgte eine Videoanalyse des Niederalteich-Testspiels vom 18.02., in der es durchaus zu weitreichenden Erkenntnissen kam, z.B. dass einem Spieler die eigene Wahrnehmung auf dem Platz während eines Spiels doch auch mal einen Streich spielen kann. Oder auch dass es erst dann Vorteil ist, wenn ihn der Schiedsrichter nicht abpfeift – selbst bei vehementen Einwänden von Trainerseite. Im "Besprechungsraum" des Hotel Major, in dem eigentlich nur eine große Plastikrutsche zum Kinderparadies fehlt, wurden wir dabei u.a. auch von "Super Mario" beäugt.

Im Anschluss wurde es dann ernst für das Verliererteam von Tag 1: Im herrlichen Frühlingsnebel und gefühlten Temperaturen rund um den Gefrierpunkt führte der gemeinsame Weg in die Adria – wie den Bildern zu entnehmen ist haben die Kräftigungsübungen der Vorbereitung zumindest bei den Spielern schon positive Spuren im Hinblick auf die Strandfigur hinterlassen. Danach war deutsche Ingenieurskunst gefragt und so stand innerhalb kürzester Zeit ein Feld für das erste Cattolica-Fußballtennis-Turnier im Jahr 2017. Die nicht beteiligten Spieler übten sich derweil am American Football, wobei besonders die „Hail Marys“ von Tim „Aaron Rodgers“ Kutzka für Aufsehen sorgten.

Doch auch ein Strandbesuch schützt den FC-Spieler nicht vor Training, in der zweiten Einheit des Tages wurde nochmals hart gearbeitet, wobei wiederum das Abschlussspiel besonders im Fokus stand. Bei einem knallharten 7:7 aufs halbe Feld setzte sich wenig überraschend die Trainermannschaft um Coach Meier durch, was zur Folge hatte, dass einige Spieler und zwangsweise auch Trainerkollegen beim Abendessen „Butler-Dienste“ zu verrichten hatten. Nur logisch, dass die Dame am Buffet komisch schaute, als der ein oder andere 6 oder 7 Mal zum Aufladen vorbeikam, weil die Sieger Sonderwünsche stellten.

Zum Ausklang eines erneut abwechslungsreichen Tages in Bella Italia holte sich das gesamte Team schließlich schon einmal in gemütlicher Runde die nötige Lockerheit für das morgige Testspiel gegen die U17 des TSV Gersthofen.


   

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